Schlafen über den Dächern Kölns

KÖLNTURM mal anders: Anfang Oktober werden 25 Menschen ihre Zelte in Kölns höchstem Bürohaus aufschlagen und in 140 Metern Höhe nächtigen. Die „Nomad City Passage“ im Rahmen der „plan 09“ macht’s möglich.

Ob im ersten, 25. oder 41. Stock: Im KÖLNTURM wird gearbeitet. Am Computer, im Konferenzzimmer, am Empfang, in der Restaurantküche. In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober wird hier allerdings auch geschlafen. Wenn alle anderen nach getaner Arbeit nach Hause gehen, kommen 25 Menschen in das oberste Geschoss von Kölns höchstem Bürogebäude, um dort erst die Aussicht zu genießen und dann zu übernachten. Der KÖLNTURM ist die sechste, letzte und höchste Station im Rahmen des Projekts „Nomad City Passage“. Das Motto des Künstlerteams: „Aneignung durch Schlaf“.

Was findet tagtäglich in den obersten Geschossen der Hochhäuser statt, die uns auf dem Weg durch die Stadt als hochragende Landmarken begegnen? Wie sind diese Orte über den Dächern der Stadt beschaffen, mit welchen Funktionen und Bedeutungen sind sie gefüllt? Das haben sich die Künstler Rebekka Reich aus Köln und Oliver Gather aus Düsseldorf gefragt. Die Antworten kann jeder Teilnehmer für sich suchen, ob auf der Dachterrasse des WDR- Funkhauses, in der 16. Etage des Hansa-Hochhauses oder eben ganz oben im KÖLNTURM. Ziel des Projektes, das im Rahmen von „plan 09“ stattfindet: Für jeweils eine Nacht vertauschen Besucher und Bewohner Kölns ihre gewohnte Perspektive und ihren gewohnten Schlafplatz. Sie schlagen ein Zelt in einer der oberen Etagen Kölner Hochbauten auf, um gemeinsam mit dem Künstlerteam, Mitcampern und Gastgebern die Orte zu entdecken und sich anzueignen.

 

 

 

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